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Wie läuft eine Druckfreigabe online ab?

Du lädst das Druck-PDF in ein Proofing-Tool, lässt den Kunden per Link direkt im PDF markieren und kommentieren, lädst Korrekturen als neue Version hoch und schließt mit einer dokumentierten Freigabe ab. In draftgo werden Textmarkierungen, Durchstreichungen und Kommentare je Seite erfasst, und die Freigabe wird mit Person, Version und Zeitstempel protokolliert.

Stand: 2026-10-25

Kurzantwort

Eine Online-Druckfreigabe ersetzt das Hin- und Herschicken von PDFs mit Anmerkungen. Alle Beteiligten kommentieren an derselben Datei, jede Korrekturrunde bekommt eine Version, und am Ende steht eine Freigabe mit Zeitstempel – bevor die Daten an die Druckerei gehen.

Ablauf in fünf Schritten

  1. Druckdaten intern prüfen: Beschnitt, Auflösung, Farbraum, Schriften und Format vor dem Versand an den Kunden kontrollieren.
  2. PDF hochladen und Schleife anlegen: In draftgo kommt das PDF in eine Schleife mit benannten Freigebenden.
  3. Kunde markiert im PDF: Der Kunde öffnet den Link ohne Konto, markiert Text, streicht durch und kommentiert direkt auf der betroffenen Seite.
  4. Korrekturen als neue Version: Die korrigierte Fassung liegt an derselben Datei; frühere Stände bleiben vergleichbar.
  5. Druckfreigabe dokumentieren: Der Kunde setzt den Status „Freigegeben“. Person, Datei, Version und Zeitstempel werden protokolliert.

Softproof und Farbverbindlichkeit

Ein Browser zeigt Farben je nach Bildschirm unterschiedlich. Eine Online-Freigabe bestätigt Inhalt, Text und Layout, aber keine verbindlichen Druckfarben. Für farbkritische Aufträge braucht es zusätzlich einen Softproof an einem kalibrierten Monitor oder einen Hardproof der Druckerei.

Korrekturzeichen

Wer Korrekturen nach DIN 16511 gewohnt ist, kann die Logik übertragen: Markierung an der Stelle, Anweisung im Kommentar. Im PDF ersetzt die Textmarkierung mit Kommentar das handschriftliche Korrekturzeichen.

Typische Fehler

  • Freigabe per E-Mail („passt so“) ohne Bezug zur konkreten Version.
  • Mehrere Personen beim Kunden geben widersprüchliches Feedback, weil nicht festgelegt ist, wer freigibt.
  • Nach der Freigabe wird noch eine „kleine Änderung“ eingearbeitet, ohne neue Freigabe.
  • Das freigegebene PDF ist nicht dasselbe wie das an die Druckerei gelieferte.

Was draftgo leistet und was nicht

  • draftgo bündelt Kommentare, Versionen und Freigaben am PDF und dokumentiert, wer welchen Stand freigegeben hat.
  • draftgo prüft keine Druckdaten technisch (Preflight) und ersetzt keinen farbverbindlichen Proof.
  • Gespeicherte Daten liegen auf EU-Servern im Rechenzentrum Frankfurt.

Häufige Fragen

Ist eine Online-Freigabe farbverbindlich?

Nein. Bildschirme zeigen Farben unterschiedlich. Eine Online-Freigabe bestätigt Inhalt, Text und Layout. Für verbindliche Farben braucht es einen Softproof an einem kalibrierten Monitor oder einen Hardproof.

Wie wird eine Druckfreigabe nachvollziehbar dokumentiert?

Indem festgehalten wird, wer welche Version wann freigegeben hat. draftgo protokolliert Person, Datei, Version und Zeitstempel jeder Freigabe.

Braucht mein Kunde für die Druckfreigabe ein Konto?

Nein. Der Kunde öffnet einen Gastlink, markiert und kommentiert direkt im PDF und gibt frei, ohne sich zu registrieren.

Prüft draftgo meine Druckdaten?

Nein. draftgo dient der Abstimmung und Freigabe. Die technische Prüfung von Beschnitt, Farbraum und Auflösung erfolgt vorher, etwa mit einer Preflight-Prüfung.

Quellen