Keine Lust mehr auf WeTransfer-Limits? Du kennst das sicher, die Datei ist fertig, der Kunde wartet, und die E-Mail blockt wieder alles ab. WeTransfer ist schnell zur Hand, aber die kostenlose Version hat klare Grenzen, und im kreativen Alltag zählt nicht nur die Dateigröße, sondern auch, wie sauber Feedback, Freigaben und Datenschutz laufen. Wenn du nach einer WeTransfer Alternative kostenlos suchst, die für Agenturen, Freelancer und Kreativteams wirklich praktikabel ist, hilft dir dieser Überblick weiter. Hier sind die 10 Optionen, die du 2026 kennen solltest, mit klarem Blick auf echte Workflows statt nur auf Transfer-Limits.
Inhaltsverzeichnis
- 1. draftgo
- 2. SwissTransfer
- 3. Smash
- 4. Filemail
- 5. TransferNow
- 6. pCloud Transfer
- 7. Send Anywhere
- 8. SendGB
- 9. Wormhole
- 10. Tresorit Send
- 10 kostenlose WeTransfer‑Alternativen im Vergleich
- Welche kostenlose WeTransfer Alternative passt zu dir?
1. draftgo

Wenn du Dateien verschickst und gleichzeitig Kommentare einsammeln, Versionen nachhalten und Freigaben sauber dokumentieren musst, ist draftgo der stärkste Kandidat in dieser Liste. Das Tool ist für Online-Proofing gebaut, also für genau den Workflow, in dem aus einem einfachen Upload ein nachvollziehbarer Abstimmungsprozess wird. Mehr dazu findest du direkt bei draftgo.
Warum das für Agenturen und Kreativteams zählt
Der Unterschied zu klassischen Transferdiensten ist schnell spürbar. Externe Reviewer brauchen kein Konto, ein Freigabe-Link reicht. Das reduziert Reibung auf Kundenseite und erhöht die Chance, dass Feedback nicht wieder in E-Mail, Slack oder WhatsApp zerfällt. Genau dort liegt in deutschen Workflows oft der Engpass, nicht beim Hochladen selbst.
Besonders stark ist die assetbezogene Präzision. Du kannst auf Bildern Marker setzen, in PDFs markieren und streichen sowie bei Videos frame-genau kommentieren. Dazu kommen revisionssichere Protokolle, ein strukturiertes Projekt- und Ordnersystem, Galerien für die Bildauswahl und konfigurierbare Historien. Für Teams, die mit Kunden, Redaktionen oder Social-Media-Freigaben arbeiten, ist das meist wertvoller als ein weiterer Upload-Link.
"Praktische Regel: Wenn ein Tool nur sendet, aber nichts sauber dokumentiert, landet die eigentliche Arbeit später wieder in Chat-Threads und E-Mail-Ketten.
Wo draftgo im Alltag punktet
Die Preislogik ist auf professionelle Zusammenarbeit ausgelegt. Bezahlte Pläne erlauben unbegrenzte Gäste und Reviewer ohne Zusatzkosten, und es gibt einen 14 Tage Gratis-Test ohne Kreditkarte. Dazu kommen Whitelabeling, eine optionale Custom Domain sowie Team- und Enterprise-Optionen mit Security und Support. Gerade für Agenturen ist das relevant, weil externe Beteiligte oft den Teil des Prozesses ausmachen, der am meisten Zeit kostet.
Auch der Datenschutz passt zum deutschen Markt. EU-Hosting mit Serverstandort Deutschland und DSGVO-Konformität adressieren genau die Skepsis, die in Deutschland bei Cloud-gestütztem Dateiaustausch oft mitschwingt. Wenn du also eine kostenlose WeTransfer Alternative suchst, die nicht nur Dateien weiterreicht, sondern Freigaben strukturiert abbildet, ist draftgo die professionellste Option in dieser Liste. Für den Einstieg und die Prozesssicht lohnt sich auch ein Blick auf den Leitfaden zu Dateiübertragung und Freigabe-Workflows.
2. SwissTransfer
SwissTransfer ist die naheliegende Antwort, wenn du einfach große Dateien kostenlos verschicken willst, ohne ein Konto anzulegen. Für Agenturen, Freelancer und Kreativteams zählt dabei vor allem die geringe Reibung im Alltag. Der Dienst wird in deutschsprachigen Vergleichen oft genannt, weil er bis zu 50 GB pro Sendung erlaubt und damit deutlich großzügiger wirkt als viele Gratislösungen, während kostenlose WeTransfer-Nutzungen häufig bei 2 bis 3 GB und etwa 3 Tagen Verfügbarkeit liegen, SwissTransfer dagegen mit 30 Tagen genannt wird. Diese Differenz spürst du sofort, wenn du größere Medienpakete, Rohdaten oder mehrere Exporte nicht aufteilen möchtest. Mehr Kontext dazu findest du in der Übersicht zu WeTransfer-Alternativen bei IONOS.
Starker Transfer, wenig Hürden
Für schnelle Übergaben funktioniert SwissTransfer genau so, wie du es dir bei einem Gratisdienst wünschst. Kein Login, große Sendungen, optionaler Passwortschutz und mobile Nutzung, dazu ein Datenschutz- und Rechtsraum, der für europäische Teams vertrauenswürdig wirkt. Gerade bei Kundendaten ist das relevant, weil der Umgang mit Cloud-Diensten in Deutschland oft an Datenschutz und Sicherheit hängt. Laut Bitkom/Eurostat nutzen in Deutschland rund 21 % der 16- bis 74-Jährigen Cloud-Dienste zum Speichern oder Verteilen von Dateien, während ebenfalls 21 % Cloud-Speicher aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen nicht verwenden, was die Vertrauensfrage bei kostenlosen Diensten sehr deutlich macht, wie ZDNet Deutschland zusammenfasst.
Ein praktischer Vorteil ist die klare Einfachheit. Wenn du einem Kunden schnell einen finalen Export, ein Foto-Paket oder Rohmaterial schicken willst, ist SwissTransfer fast immer sofort einsatzbereit. Für diesen Schritt im Workflow reicht das oft völlig aus. Wenn du den Ablauf vom Versand bis zur Freigabe sauberer strukturieren willst, hilft dir auch einem Überblick zu Dateitransfer-Management als Einordnung, welche Aufgaben ein reiner Transferdienst abdeckt und welche nicht.
SwissTransfer bleibt ein klassisches Transfer-Tool ohne Review-Funktionen.
"Wenn du Freigaben, Kommentare und Versionen brauchst, löst SwissTransfer den Versand, nicht den Prozess.
Wo die Grenze liegt
Die Standard-Verfügbarkeit liegt laut den genannten deutschsprachigen Quellen bei 15 Tagen und kann per E-Mail-Bestätigung auf 30 Tage verlängert werden. Das reicht für viele Übergaben, aber nicht für längere Abstimmungen mit mehreren Beteiligten. Für Teams, die eher einen belastbaren Freigabeprozess als nur Versand brauchen, bleibt SwissTransfer deshalb ein solider, aber enger Spezialist. Die Funktionslogik ist stark, die Workflow-Tiefe aber bewusst begrenzt.
3. Smash

Smash passt, wenn du eine unkomplizierte wetransfer alternative kostenlos suchst und große Transfers nicht an ein starres Gratis-Limit binden willst. Im Free-Plan nennt der Dienst kein festes Dateigrößenlimit und setzt auf eine schlichte, direkte Nutzung. Für gelegentliche Sendungen ist das praktisch, vor allem wenn du nicht erst ein Tool verstehen willst, bevor du ein Paket an einen Kunden schickst. Direkt beim Anbieter findest du den Einstieg unter fromsmash.com, und für den größeren Kontext hilft dir auch unserem Vergleich der WeTransfer-Alternativen.
Gute Gratis-Idee, klarer Zeitrahmen
Im kostenlosen Modus ist Smash auf 7 Tage Verfügbarkeit ausgelegt, was für viele Lieferungen reicht. Dazu kommen Verschlüsselung in Transit und at rest sowie DSGVO-Konformität, also genau die Punkte, die du bei Kundendaten nicht kleinreden solltest. Für viele Kreative ist das ein klarer Vorteil, weil der Dienst damit mehr Vertrauen weckt als manche beliebige Gratis-Transferlösung.
Gerade bei größeren Sendungen ist der praktische Reiz hoch. Du lädst hoch, teilst den Link, und der Empfänger muss sich nicht erst durch unnötige Hürden klicken. Wenn du nur ein paar Mal im Monat ein großes Paket verschickst, fühlt sich Smash angenehm direkt an und spart dir im Alltag Zeit.
Wo Smash im Alltag begrenzt bleibt
Sobald die Nutzung regelmäßig wird, zeigen sich die Grenzen. Die Free-Transfers laufen zeitlich aus, und längere Aufbewahrung oder Branding gehören nicht zum Gratispaket. Für Agenturen ist das relevant, weil Kundenerwartungen oft über den reinen Versand hinausgehen und du nicht nur Dateien, sondern auch einen sauberen Ablauf im Blick behalten musst. Ein sauberer Download-Link ist nützlich, doch für Feedback, Freigaben und Versionen reicht das allein nicht.
"Merksatz: Smash überzeugt als Versandlösung, fehlt aber als Arbeitsraum für Feedback und Versionierung.
Der Dienst bleibt damit eine gute Option für Einzelaufträge, schnelle Auslieferungen und Teams, die einen klaren, schnörkellosen Transferdienst wollen. Für strukturierte Review-Prozesse ist er zu schmal.
4. Filemail

Filemail ist interessant, wenn du einen etablierten Versanddienst suchst, der nicht lange erklärt werden muss. Im Free-Plan sind bis 5 GB pro Sendung möglich, und die Dateien werden 7 Tage vorgehalten. Das ist kein Workflow-Tool, aber ein verlässlicher Weg, um Material ohne große Einarbeitung zu verschicken. Ein kompakter Praxisbezug findet sich auch im internen Überblick zu E-Mail-Anhängen und großen Dateien.
Solider Standard für einfache Übergaben
Die Stärke von Filemail liegt in der Klarheit. Link- oder E-Mail-Freigaben sind möglich, der Dienst akzeptiert beliebige Dateitypen, und du weißt direkt, was der Gratisrahmen hergibt. Genau das schätzen Teams, die keine Lust auf versteckte Grenzen haben. Für einzelne Deliverables ist das angenehm nüchtern.
Auch die Positionierung Richtung Business und MFT zeigt, dass der Anbieter nicht nur auf Privatnutzung zielt. Das kann für professionelle Sender beruhigend sein, weil der Dienst erkennbar auf größere Nutzungsszenarien vorbereitet ist. Du merkst aber schnell, dass es trotzdem ein Transfer-Tool bleibt.
Wann Filemail nicht die beste Wahl ist
Sobald dein Freigabeprozess mehr als Versand umfasst, fehlt dir die Tiefe. Kommentare direkt am Asset, Statusführung und nachvollziehbare Revisionen gehören nicht zur kostenlosen Kernidee. Für Kreativteams heißt das, dass Filemail eher den letzten Schritt eines Workflows abdeckt, nicht den Prozess selbst.
Das ist nicht schlecht, nur klar begrenzt. Wenn du regelmäßig mit Kunden abstimmst und nach dem Versand noch Rückfragen kommen, landet ein Teil der Arbeit wieder in externen Tools. Dann wird aus einem einfachen Gratisdienst schnell eine Zwischenlösung.
5. TransferNow
TransferNow ist eine sinnvolle Wahl, wenn du ohne Konto starten willst und trotzdem nicht auf Passwortschutz verzichten willst. Im kostenlosen Modus sind bis 5 GB pro Sendung möglich, und der Passwortschutz ist bereits enthalten. Für viele Agenturen, Freelancer und Kreativteams ist genau diese Mischung praktisch, weil sie den Versand einfach hält, aber nicht komplett offen lässt. Der direkte Einstieg liegt bei transfernow.net.
Einfache Nutzung mit europäischem Hintergrund
Der Dienst kommt aus Frankreich und wirkt im Alltag angenehm geradlinig. Du kannst eine Datei schnell bereitstellen, ohne erst ein neues System zu erklären oder Kunden durch ein komplexes Interface zu führen. Die Weboberfläche ist klar auf schnellen Versand ausgelegt, nicht auf zusätzliche Funktionen, die im Projektalltag erst wieder erklärt werden müssten.
Die Kombination aus Konto-freiem Start und Passwortschutz ist in der Praxis oft der entscheidende Punkt. Gerade bei Kundendaten, Vorabmaterial oder Entwürfen willst du den Link nicht ungeschützt verteilen. TransferNow trifft hier einen brauchbaren Mittelweg zwischen einfacher Handhabung und einem Mindestmaß an Schutz.
Die Grenze liegt beim Dauereinsatz
Wie bei vielen Gratisdiensten bleibt die Aufbewahrung begrenzt, und längere Verfügbarkeit gehört in die bezahlten Pläne. Für Projektphasen mit mehreren Feedbackschleifen ist das relevant, weil Freigaben oft länger laufen, als ein reines Transfer-Tool im kostenlosen Modus bequem abbildet. Wer nur Dateien verschickt, findet hier eine bequeme Lösung. Für einen durchgängigen Abstimmungsprozess mit Kundenfeedback reicht das nicht weit genug, wie auch eine Analyse von WeTransfer-Alternativen für Freigaben zeigt.
"TransferNow bietet sich für reine Dateiübergaben an. Für strukturiertes Kundenfeedback stößt der Dienst jedoch schnell an seine Grenzen.
Der Dienst ist damit besonders stark für spontane Versandmomente, weniger für wiederkehrende Kreativprozesse mit mehreren Reviewer-Runden.
6. pCloud Transfer

pCloud Transfer ist die schlanke Weboption für alle, die eine möglichst direkte Dateiübergabe wollen und Verschlüsselung nicht erst im Kleingedruckten suchen. Der Dienst erlaubt bis 5 GB Gesamtversand ohne Registrierung und bietet eine optionale Passwortverschlüsselung für Inhalt und Nachricht. Für kleine Teams ist das bequem, für größere Einzeldateien aber schnell zu eng. Der Einstieg sitzt bei transfer.pcloud.com.
Schnell, schlicht, ohne viel Drumherum
Der große Vorteil ist die niedrige Einstiegshürde. Du gehst in die Weboberfläche, lädst hoch, schickst den Link oder die E-Mail und bist fertig. Gerade bei spontanen Übergaben fühlt sich das angenehm leicht an.
Auch der Versand an bis zu 10 Empfänger ist praktisch, wenn du dieselbe Datei an mehrere Beteiligte schicken musst. Für kleine Kampagnenabstimmungen oder interne Verteilungen ist das ausreichend.
Das Einzeldatei-Limit bremst kreative Workflows
Die Einschränkung auf maximal 200 MB pro Einzeldatei macht pCloud Transfer für viele typische Kreativ-Assets unpraktisch. Das ist der Punkt, an dem der Dienst im Alltag an Boden verliert, weil gerade Foto-Exporte, Video-Rohdaten oder zusammenhängende Designpakete oft größer sind. Der Gesamtversand klingt besser, als er sich im Workflow anfühlt.
Für einfache Dokumente und kleinere Pakete ist pCloud Transfer ordentlich. Für professionelle Bild- oder Videoproduktion ist das Limit zu schnell erreicht.
7. Send Anywhere
Send Anywhere ist spannend, wenn du zwischen klassischem Link-Versand und direktem P2P-Transfer wechseln willst. Im Free-Bereich gibt es Freigabelinks bis 10 GB, während größere Übertragungen über Echtzeit-P2P laufen können. Das ist praktisch, wenn Sender und Empfänger gleichzeitig online sind und du Geschwindigkeit wichtiger findest als langfristige Ablage. Mehr findest du direkt bei send-anywhere.com.
Stärken im Direktmodus
Der größte Vorteil ist die Flexibilität über Plattformen hinweg. Windows, macOS, Android und iOS werden abgedeckt, und das hilft, wenn in einem Projekt nicht alle im selben System arbeiten. Für spontane Übergaben zwischen Studio, Schnittplatz und Mobilgerät ist das sehr angenehm.
P2P hat außerdem einen Vorteil, den reine Cloud-Links nicht liefern. Die Übertragung kann sehr direkt wirken, weil nicht jeder Schritt erst über eine klassische Ablageschleife laufen muss. Das macht den Dienst für kurze, intensive Austauschmomente interessant.
Wo der Haken sitzt
Der Browser-Link im Free-Modus bleibt bei 10 GB limitiert, und P2P funktioniert nur, wenn beide Seiten gleichzeitig online sind. Für Kundentermine ist das oft der unpraktische Teil, weil externe Reviewer selten exakt dann bereitstehen, wenn du die Datei losschickst. Das ist keine schlechte Technik, aber sie passt eher zu koordinierten Transfers als zu asynchronen Freigaben.
Für kreative Teams ist Send Anywhere daher eher ein Spezialwerkzeug als die zentrale Lösung. Es glänzt im Moment des Transfers, nicht im Prozess darum herum.
8. SendGB
SendGB passt gut, wenn du Dateien ohne Kontoanlage verschicken willst und dabei etwas mehr Zeit für die Abholung brauchst. Im Free-Modus sind bis 5 GB pro Transfer möglich, und die Speicherzeit lässt sich laut Anbieter bis zu 90 Tage konfigurieren. Für Agenturen, Freelancer und kleine Kreativteams ist das vor allem dann hilfreich, wenn Kundenlinks nicht am selben Tag geklickt werden. Den Dienst findest du bei sendgb.com.
Lange Verfügbarkeit, einfache Oberfläche
Die längere Verfügbarkeit hilft bei Freigaben, die nicht sofort durchgehen. Wenn ein Kunde erst intern Rücksprache halten muss oder ein Projekt zwischen mehreren Beteiligten hängt, bleibt der Link länger nutzbar. Dazu kommen Passwortschutz und E-Mail-Benachrichtigungen, also Funktionen, mit denen du Transfers zumindest grundlegend absichern und nachverfolgen kannst.
Die Oberfläche bleibt bewusst schlicht. Im Alltag ist das oft praktischer als ein vollgepacktes Dashboard, weil du niemandem erst erklären musst, wo etwas geklickt werden soll. Gerade bei externen Reviewern spart das Zeit und reduziert Rückfragen.
Was du vor dem Einsatz prüfen solltest
Ein Punkt, den du vor dem Einsatz prüfen solltest, ist die Datenhaltung. In den bereitgestellten Quellen fehlt ein klarer Hinweis auf EU-Hosting, während die Server weltweit verteilt sind. Für deutsche Teams mit sensiblen Kundendaten ist das kein sofortiges Ausschlusskriterium, aber du solltest es vorab gegen eure internen Vorgaben halten. Auch die Löschung steuerst du im Free-Modus nicht so direkt selbst, wie es bei sensiblen Workflows oft wünschenswert wäre.
Wenn du zusätzlich prüfen willst, ob ein Transfer mit deinem Nebenverdienst, Arbeitsumfang oder einer kleinen Beauftragung zusammenpasst, hilft der Ratgeber zur Verdienstgrenze als Orientierung. SendGB eignet sich gut für lockere Transfers und Inhalte mit überschaubarem Schutzbedarf. Für sensible Projektfreigaben solltest du aber einen alternativen Dienst prüfen.
9. Wormhole

Wormhole ist die richtige Wahl, wenn Datenschutz bei dir an erster Stelle steht und du eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Browser willst. Der Dienst arbeitet mit einem Zero-Knowledge-Ansatz und bietet für kleinere bis mittlere Dateien bis 5 GB eine serverseitige Aufbewahrung von bis zu 24 Stunden. Für größere Transfers läuft der Austausch P2P, was die gleichzeitige Online-Präsenz beider Seiten voraussetzt. Direkt erreichbar ist der Dienst über wormhole.app.
Stark bei Sicherheit, kurz bei Verfügbarkeit
Wormhole ist transparent in seiner Sicherheitslogik, und genau das macht ihn für vertrauliche Inhalte attraktiv. Wenn du sensible Dokumente oder Material mit hohem Schutzbedarf verschickst, ist der Sicherheitsansatz überzeugend. Auch ohne Registrierung bleibt der Einstieg sehr niedrig.
Der Nachteil ist dieselbe Stärke in anderer Form. Die kurze Verfügbarkeit von 24 Stunden bei kleineren Transfers ist für manche Workflows einfach zu knapp. Du musst also ziemlich genau wissen, wann der Empfänger zugreift.
Für Ad-hoc-Senden gut, für Freigaben knapp
Für spontane Übergaben funktioniert Wormhole sehr gut. Für längere Kundenfreigaben ist der zeitliche Rahmen oft zu kurz. Das Tool schützt sehr konsequent, aber es führt keine Prozesse, und genau da liegt die Grenze.
"Sicherheit löst hier den Transport, nicht das Projekt.
Wenn du also eher vertrauliche Einmal-Sendungen als wiederkehrende Abstimmungen hast, ist Wormhole ein starkes Gratiswerkzeug.
10. Tresorit Send
Tresorit Send passt, wenn du sensible Dateien verschicken willst und dabei einen registrierungsfreien Ablauf mit starker Verschlüsselung brauchst. Die Lösung setzt auf clientseitige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und erlaubt bis 5 GB pro Upload. Für vertrauliche Dokumente ist das ein klarer Vorteil, vor allem wenn du keine komplizierte Freigabe für Kund:innen aufsetzen willst. Der Dienst ist über send.tresorit.com erreichbar.
Sicherheit zuerst
Der wichtigste Punkt ist der Zero-Knowledge-Ansatz. Wenn du Dateien mit vertraulichem Inhalt verschicken musst, ist das ein starkes Argument, weil Tresorit den Inhalt nicht im Klartext einsehen kann. Optionaler Passwortschutz und Ablaufmechanismen helfen dir dabei, Links nicht länger offen zu lassen als nötig.
Für Agenturen und Freelancer ist auch der Rahmen interessant, in dem der Dienst steht. Tresorit ist Teil eines größeren Sicherheitsangebots für Unternehmen, und genau das merkt man der Ausrichtung an. Wer in kreativen Workflows mit sensiblen Briefings, Vertragsständen oder Entwürfen arbeitet, bekommt hier eher ein Sicherheitstool als einen allgemeinen File-Sharing-Dienst.
Ein Blick auf unserem DSGVO-Vergleich von Filesharing-Plattformen zeigt dir, wie sich Tresorit in diesem Umfeld einordnet.
Nicht für jeden Workflow groß genug
Die Grenze von 5 GB pro Sendung bleibt der Punkt, an dem Tresorit Send in der Praxis schnell enger wird. Für umfangreiche Kreativpakete, Videoprojekte oder mehrere Review-Runden reicht das oft nicht aus. Dann brauchst du zusätzliche Tools oder einen kostenpflichtigen Tresorit-Plan, wenn der Austausch öfter über diese Größe hinausgeht.
Für kollaborative Freigaben ist der Dienst deshalb nur bedingt passend. Wenn du Kunden ohne Login Inhalte prüfen lassen willst, ist die Sicherheit zwar sauber gelöst, aber der eigentliche Freigabeprozess bleibt schlank und eher auf Einzelversand als auf Feedbackschleifen ausgelegt. In Agentur-Setups mit vielen Kommentaren, Versionen und Rückfragen ist das weniger praktisch als bei spezialisierten Proofing-Lösungen.
Wenn du vertrauliche Dateien mit hoher Schutzanforderung versenden willst, ist Tresorit Send ein sehr seriöser Gratisdienst. Für wiederkehrende Abstimmungen im Team oder mit Kund:innen ist er zu stark auf Sicherheit und zu wenig auf den eigentlichen Projektfluss ausgerichtet.
10 kostenlose WeTransfer‑Alternativen im Vergleich
| Produkt | Kernfunktionen | Nutzererlebnis & Sicherheit | Wertversprechen (Preis) | Zielgruppe & USP |
|---|---|---|---|---|
| draftgo | Online‑Proofing; framegenaue Videokommentare; Marker/Annotationen; Versionierung; Galerien; Whitelabel | Link‑basierter Zugriff ohne Konto; revisionssichere Protokolle; DSGVO, EU‑Hosting (DE); Team/Enterprise‑Security | Zentralisiertes, präzises Feedback → schnellere Freigaben; Free + Freelancer/Agentur/Team; unbegrenzte Gäste; 14‑Tage‑Test | Agenturen, Freelancer, Fotograf:innen, In‑House‑Teams; USP: assetbezogene Annotationen + kein Konto für Reviewer; Whitelabel |
| SwissTransfer (Infomaniak) | Bis 50 GB pro Sendung; Passwortschutz; kein Konto nötig; mobile Apps | CH/EU‑Datenschutzfokus; DSGVO‑orientiert | Kostenlos; Standard 15 Tage (verlängerbar) | Nutzer mit Fokus auf CH/EU‑Rechtsraum; große Dateien ohne Konto |
| Smash | Kein festes Größenlimit (Free); AES‑256 Verschlüsselung; 7 Tage Standard | Einfacher Upload großer Dateien; DSGVO‑Konformität | Sehr großzügige Free‑Stufe; längere Aufbewahrung in Pro/Team | Kreative, gelegentliche „sehr große“ Transfers; unkompliziertes Teilen |
| Filemail | Free bis 5 GB; 7 Tage Aufbewahrung; Link-/E‑Mail‑Freigaben; MFT‑Features | Etablierter Anbieter; schnelle Einrichtung | Klarer Free‑Rahmen (5 GB); Business/MFT‑Pläne verfügbar | Unternehmen/Professionelle mit Bedarf an MFT‑Funktionen |
| TransferNow | Free bis 5 GB; Passwortschutz in Free; Apps | Europäischer Anbieter (Frankreich); einfache Web‑UX | Kostenloser Einstieg; Premium für größere Transfers/längere Speicherzeit | Nutzer, die Passwortschutz ohne Konto wollen; einfache Bedienung |
| pCloud Transfer | Bis 5 GB Gesamtversand; optionale clientseitige Verschlüsselung; Versand an mehrere Empfänger | Sehr einfache Weboberfläche; integrierte Verschlüsselungsoption | Kostenlos, aber Einzeldatei‑Limit (~200 MB) schränkt große Dateien ein | Nutzer, die einfache Transfers mit optionaler Verschlüsselung brauchen |
| Send Anywhere | Freigabelink bis 10 GB (Free); P2P‑Echtzeit für größere Daten; Apps plattformübergreifend | Sehr schnelle P2P‑Übertragungen; breite App‑Unterstützung | Flexibler Free‑Start (10 GB), P2P für große Dateien; Paid‑Optionen für mehr Features | Nutzer, die schnelle Direktübertragungen (P2P) wünschen |
| SendGB | Free bis 5 GB; Speicherzeit konfigurierbar bis 90 Tage; Passwortschutz | Keine Kontoanlage nötig; einfache Oberfläche; Server weltweit | Lange Free‑Verfügbarkeit möglich (bis 90 Tage); einfache Nutzung | Anwender, die lange Verfügbarkeit ohne Konto wünschen |
| Wormhole | Browser‑E2EE (AES‑GCM); ≤5 GB: 24h Serveraufbewahrung; >5 GB: P2P | Zero‑Knowledge‑Ansatz; hohe Privatsphäre; Ad‑hoc‑Sharing | Sehr privacy‑orientiert; kurzlebige Freigaben (24h) für ≤5 GB | Datenschutzfokussierte Nutzer; kurzfristige, sichere Transfers |
| Tresorit Send | Clientseitige E2EE (Zero‑Knowledge); bis 5 GB; sichere Links, Passwort & Ablauf | Sehr hoher Sicherheitsstandard; EU/CH‑Fokus; keine Registrierung für Send | Sicherer Free‑Send (5 GB); erweiterte Tresorit‑Pläne für Workflows | Sensible Dokumente, Compliance‑anforderungen, Enterprise‑Kunden |
Welche kostenlose WeTransfer Alternative passt zu dir?
Die beste kostenlose WeTransfer Alternative gibt es nicht, nur die beste für deinen Arbeitsalltag. Wenn du einfach nur eine große Datei schnell verschicken willst, reichen SwissTransfer, Smash, Filemail oder TransferNow oft völlig aus. Sobald es aber um Feedback direkt am Asset, Versionierung, revisionssichere Freigaben und DSGVO-konforme Zusammenarbeit geht, stoßen reine Transfer-Tools schnell an ihre Grenzen.
Genau hier trennt sich der Markt. Tools wie draftgo sind nicht nur Versandkanäle, sondern Arbeitsräume für kreative Abstimmungen. Du sparst dir das Hin und Her zwischen Upload, E-Mail-Thread und Kommentar-Salat, weil der gesamte Freigabeprozess an einem Ort bleibt. Für Agenturen, Freelancer und Content-Teams ist das oft der Unterschied zwischen „geht irgendwie“ und „läuft sauber“.
Wenn du nur gelegentlich Material verschickst, nimm das einfachste Tool, das zu deiner Dateigröße passt. Wenn du regelmäßig mit Kunden arbeitest und Freigaben nicht jedes Mal neu erfinden willst, ist eine Lösung mit linkbasiertem Zugriff ohne Login, sauberer Protokollierung und klarer Versionierung die sinnvollere Wahl.
Wenn du deine Freigaben, Kommentare und Versionen endlich aus E-Mail und Chat herausziehen willst, schau dir draftgo an. Das Tool bündelt genau die Dinge, die bei einer WeTransfer Alternative kostenlos oft fehlen, nämlich strukturierte Reviews, revisionssichere Nachweise und einfachen Zugriff für Kund:innen ohne Login. Für Agenturen und Kreativteams ist das der schnellere Weg zu klaren Freigaben.
Geschrieben von
Emilia
Content Producer
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